Schüchter

wunderkammern als künstlerische Praxis

Sammeln, Ordnen und Zeigen im Anthropozän

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Fachbuch

Buch. Softcover

2025

344 S. 7 s/w-Abbildungen, 36 Farbabbildungen.

transcript. ISBN 978-3-8376-7559-7

Format (B x L): 14.8 x 22.5 cm

Gewicht: 618 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Image

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Mit unserem durch die Aufklärung geschulten, modernistischen Blick betrachtet, erscheinen die frühneuzeitlichen Wunderkammern oft chaotisch, skurril und unheimlich (im Sinne Freuds). Dabei sind sie heute relevanter denn je. Denn in ihnen ist bereits ein Verständnis unserer Welt ablesbar, das in Zeiten des Anthropozäns eine große Rolle spielt, nämlich die Welt in einer vernetzten, komplexen und transdisziplinären Weise zu denken. 

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das ›wunderkammern‹ als künstlerische Praxis aufzufassen, bedeutet, den Rückbezug auf frühneuzeitliches Sammeln, Ordnen und Zeigen, wie es sich in den historischen Wunderkammern materialisierte, nicht nur als individuellen Ansatz zu begreifen, sondern ihn als kollektives Phänomen künstlerischer Arbeitsweise zur kritischen Reflexion unserer Gegenwart zu verstehen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die künstlerischen Praktiken des Sammelns, Ordnens und Zeigens werden transdisziplinär diskutiert und anhand von sechs Kunstwerken untersucht. Für die sich daraus ableitende künstlerische Praxis wird der Verb-Neologismus ›wunderkammern‹ etabliert. Damit liefert das Buch ein Analysemodell, welches das Anknüpfen an historische Wunderkammern in der Gegenwartskunst theoretisch entfaltet und mit den Darstellungsherausforderungen des Anthropozäns verknüpft.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit dem Philosophen und Soziologen Bruno Latour, der 1991 mit seinem Buch 'Wir sind nie modern gewesen' ein Verständnis für das Verhältnis von Mensch und ›Natur‹ geprägt hat, das bis heute große Relvanz besitzt. Leider ist er 2022 verstorben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mir reicht ein Wort – der Verb-Neologismus ›wunderkammern‹.

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