Nieser

Die Dechiffrierung von Helden

Aspekte einer Semiotik des Heroischen vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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eBook

2020

286 S. 11 s/w-Abbildungen, 1 Farbabbildung.

transcript. ISBN 978-3-8394-4927-1

Das Werk ist Teil der Reihe: Populäres Mittelalter

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Zu Beginn stand die Frage, was Heldenfiguren über Jahrhunderte hinweg zum Faszinosum macht und warum man sie in vielen Fällen ohne größeren Aufwand identifizieren kann. Für diese Frage konnten sich gleich mehrere Disziplinen begeistern und so entstanden vielfältige Diskurse über Heldenfiguren von mittelhochdeutscher Literatur bis hin zum Serienformat. Die produktiven Ergebnisse dieses Austauschs werden in diesem Band mit Blick auf das Thema ›Helden-Semiotik‹ festgehalten und sollen zum Weiterdenken anregen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Dieser Band verfolgt einen interdisziplinären Ansatz zum Thema Heldenfiguren, der die Interkonnektivität und Intermedialität heldenhafter Inszenierung in unterschiedlichen Kontexten fokussiert. Das bedeutet, dass er literarische Heldenfiguren ebenso wie Serien-, Comic- und Filmhelden in den Blick nimmt. Damit soll er als Auftakt der Reihe ›Populäres Mittelalter‹ als produktiver Beitrag und Ermutigung für eine intermediale Mediävistik verstanden werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Versuch einer ›Helden-Semiotik‹ stellt die Beschäftigung mit der literarischen wie bildlichen Heldendarstellung ins Zentrum. Insbesondere wird den Fragen nach der soziokulturellen Bedeutung und Inszenierung von (irritierenden) Heldenfiguren und ihrer komplexen Figurenkonstitution nachgegangen. Es geht um eine multidisziplinäre Lesart von Heldenfiguren als Produzenten, Empfänger und Träger charakteristischer Zeichen, deren ›Lesbarkeit‹ ein zentraler Bestandteil ihrer Konzeption ist.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Da das Thema Helden aus einer Vielzahl von Perspektiven und Fachrichtungen aus beleuchtet werden kann und mit soziokulturellem und technischem Fortschritt stetig aktualisiert werden muss, wäre ein Diskurs über Intermedialität innerhalb der germanistischen Mediävistik ebenso wünschenswert wie der Austausch mit der Psychologie, den Medienwissenschaften und den Game Studies.

5. Ihr Buch in einem Satz:

In diesem Sammelband werden unterschiedlichste Heldenfiguren und Heroisierungsstrategien aus interdisziplinärer Perspektive heraus neu beleuchtet.

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