Lederer

Die Narrativität der Musik im Film

Audiovisuelles Erzählen als performatives Ereignis

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2022

306 S. 3 s/w-Abbildungen.

transcript. ISBN 978-3-8394-6392-5

Das Werk ist Teil der Reihe: Cultural Studies

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Als Komponist einerseits und Medienwissenschaftler anderseits verbinden sich in meinem Schaffen zwei Ebenen des Interesses an Musik im Film. Insofern ist es mir ein Anliegen, beide Zugänge miteinander zu verknüpfen. Abseits davon vertrete ich die Ansicht, dass uns die Auseinandersetzung mit dem Musikeinsatz im narrativen Film zu Erkenntnissen über andere Phänomene der Medienmusik (Werbung, Spiele, usw.) verhelfen kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die dargelegte Forschung beschreitet in zweierlei Hinsicht neue Wege. Einerseits entsteht ein filmnarratologisches Modell, das phänomenologische, formalistische und philosophische Ansätze verbindet und einen anderen Blickwinkel auf das komplexe Phänomen des narrativen Films eröffnet. Filmisches Erzählen wird dadurch zum performativen Ereignis. Zweitens wird ein empirisches Werkzeug vorgestellt, das sich im Bewusstsein um die theoretische Neuausrichtung an den Performance Studies orientiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Zuletzt war in den ›Film Music Studies‹ ein Trend zum prozessorientierten Denken (Produktion, ›Filmtext‹, Rezeption) zu beobachten. Hinzu kam ein zunehmendes Interesse an philosophischen Positionen. Das Buch nimmt sich dieser Entwicklungen an und versucht, zwei Lücken in der filmmusikwissenschaftlichen Debatte teilweise zu füllen, indem es ein Analysewerkzeug zur Verfügung stellt und durch dessen Erprobung die Leistungsfähigkeit der Musik als eigenständiges Element empirisch nachweisbar macht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Zunächst natürlich mit den internationalen ›Größen‹ der ›Film Music Studies‹ (Buhler, Neumeyer, Gorbman, usw.). Gleichzeitig wäre es spannend und für beide Seite bereichernd, meine theoretischen Gedanken, empirischen Zugänge und wissenschaftlichen Erkenntnisse gemeinsam mit Filmschaffenden aus allen Bereichen (europäischer Film, Hollywood, Musizierende) zu vertiefen. Auf diesem Wege würde ich mich selbstverständlich freuen, Persönlichkeiten wie Howard Shore oder Hans Zimmer kennenzulernen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mein Buch eröffnet neue – wissenschaftliche und praxisorientierte – Perspektiven auf das komplexe Phänomen der Musik im narrativen Film.

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