Langer / Bibliothek International

Transgeschlechtlichkeit und Psychoanalyse

Perspektiven jenseits des Kulturkampfs

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eBook

2024

287 S.

transcript. ISBN 978-3-8394-7168-5

Das Werk ist Teil der Reihe: Queer Studies

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Unter der Oberfläche des irrationalen und feindseligen Kulturkampfes über gendergerechte Sprache und ›Wokeness‹ verbergen sich reale Verschiebungen in der Geschlechterordnung, sowie eine legitime Politisierung, die sich gegen Gewalt und Stigmatisierung richtet, denen queere und im besonderen transidente Personen ausgesetzt sind. In der Studierendenschaft erleben wir ein reges Bedürfnis sich mit der Rolle, die Psychologie und Psychoanalyse in diesem Feld übernehmen, auseinanderzusetzen. Diesem kritischen Impetus möchten wir mit dem Band, der vor allem Aufsätze von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen versammelt, Öffentlichkeit verschaffen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Vielzahl an theoretischen und interdisziplinären Ansätzen entfaltet ein

vielschichtiges Bild gegenwärtiger, geschlechtlicher Lebensformen und des

gesellschaftlichen Umgangs mit ihnen. Der psychoanalytische Fokus nimmt dabei vor allem unbewusste Dynamiken in den Blick. Dabei interessiert die Autor*innen unter anderem die Frage wie sich Geschlechtlichkeit überhaupt theoretisch fassen lässt, aber auch wie sich irritierende und feindliche Reaktionen im Umgang mit trans* Personen verstehen lassen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Sammelband versteht sich als Teil einer theoretischen Strömung, die

Psychoanalyse ins Gespräch mit Kulturtheorie und Genderstudies bringen möchte,

um das gegenwärtige Geschlechterverhältnis zu verstehen. Dabei können die

jeweiligen Wissenschaften füreinander ein Korrektiv darstellen, indem beispielsweise

gendertheoretische Konzepte die patriarchalen und naturalistischen Grundannahmen

der psychoanalytischen Tradition kritisieren und andererseits die Psychoanalyse auf

die unbewussten, tabuisierten Phantasien und Dynamiken hinweist, die die

Geschlechtsidentität strukturieren und die die Genderstudies häufig unterschlagen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir hoffen zum einen Diskussionen in der psychoanalytischen Community – z.B.

unter angehenden oder praktizierenden Therapeut*innen – anregen zu können. Es

ließe sich über die Frage nach angemessenen Begriffen sprechen, um auf Höhe der

Zeit über Genderidentitäten reflektieren zu können, aber auch über ganz konkrete

Fragen der verantwortungsvollen, therapeutischen Versorgung von transidenten

Personen. Darüber hinaus wünschen wir uns einen Austausch im öffentlichen

Diskurs, zum Beispiel mit Aktivist*innen, queeren Personen und all denjenigen, die

die geschlechtliche Gegenwart besser verstehen wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Band sammelt vielseitige theoretische Auseinandersetzungen mit

Transgeschlechtlichkeit und verbindet einen aufklärerischen Impetus mit psychoanalytischer Erforschung unbewusster Dimensionen des

Geschlechterverhältnisses.

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