Kretzschmar / Beiler / Krüger

Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten

Journalismus- und Demokratievertrauen in Sachsen

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Ausbildung

Buch. Softcover

2025

325 S. 12 s/w-Abbildungen, 4 Farbabbildungen.

transcript. ISBN 978-3-8376-7560-3

Format (B x L): 14.6 x 22 cm

Gewicht: 534 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Edition Politik

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Viele Menschen in Deutschland zeigen Misstrauen gegenüber Journalismus und Politik und sind unzufrieden mit der Demokratie, wie sie real funktioniert. In Sachsen, dem Geburtsland der Pegida-Bewegung und des Lügenpresse-Vorwurfs, zeigt sich das wie in einem Brennglas. Daher sind wir auf die Suche nach den Ursachen der Entfremdung gegangen – und nach Möglichkeiten, das Misstrauen zu verringern. Denn Vertrauen ist entscheidend für das Funktionieren einer freiheitlichen Demokratie.

2. Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu?

Angesichts der Wahlerfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien stellt sich die Frage: Wollen wir weiter in einer liberalen Demokratie leben oder uns Autoritäten unterwerfen, die in krisenhaften Zeiten Sicherheit suggerieren? Laut Umfragen ist das nicht nur ein Thema der Ostdeutschen – der Westen holt in dieser Hinsicht auf. Daher ist die Debatte zentral, wie der Graben zwischen einem ziemlich großen Teil der Bevölkerung und den demokratischen Institutionen verkleinert werden kann.

3. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Vertrauensproblem ist bisher vor allem mit quantitativ-standardisierten Befragungen erforscht worden. Wir gehen in die Tiefe: Wir waren bei den Menschen, haben mit ihnen gesprochen. In den 61 Interviews schälten sich bestimmte Wirkmechanismen heraus, die man mit Abfragen von Items nicht einfangen kann. So wird etwa verständlich, wie der Verdacht zustande kommt, dass Medien gesteuerte Propaganda betreiben würden und warum sich viele Menschen von Medien und Politik nicht repräsentiert sehen.

4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?

Der sozialwissenschaftliche Tiefenblick in die subjektiven Sinnwelten der sächsischen Bürgerinnen und Bürger kann neue Ansatzpunkte liefern, wie Institutionenvertrauen und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können. Wir sehen unsere Studie als Beitrag gegen das Verstummen, das Verweigern des Dialogs, das Sich-Abkapseln in Filterblasen und die populistische Radikalisierung, indem wir uns den Wahrnehmungen und Bedürfnissen widmen, die hinter der Skepsis stecken.

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