Kindler-Mathôt / Leblebici / Marinsalta / Rückwart / Zaglyadnova

Un/Reale Interaktionsräume

Formen sozialer Ordnung im Spektrum medienspezifischer Interaktion

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eBook. ePub

eBook

2025

425 S. 20 s/w-Abbildungen, 10 Farbabbildungen.

transcript. ISBN 978-3-7328-7146-9

Das Werk ist Teil der Reihe: Edition Medienwissenschaft

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Interaktionen begrenzen sich längst nicht nur auf die Kommunikation zwischen Menschen. Der Begriff erweitert sich auf die Beziehungen zu nicht-menschlichen Akteuren wie Erfassungstechnologien, Sprachassistenten und Algorithmen. Diese Interaktionen verlagern sich in oft unbewusste digitale Räume, spielen aber eine wichtige Rolle bei politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen. Diesen bewusst zu werden ist entscheidend, um eine Koexistenz verschiedener Akteure mitzugestalten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Da sich Interaktionen zunehmend über digitale Netzwerke mit kaum zu lokalisierenden Knotenpunkten verteilen, erscheinen die Interaktionsräume oft un/real. Statt eines einfachen Kommunikationsaustauschs werden wir unbewusst in komplexe Datenkreisläufe eingebunden. Die Interaktionen umfassen Erfassungen, Vermessungen, Digitalisierungen und Inszenierungen. Die Unbewusstheit dieser Prozesse führt zu neuen Machtverhältnissen und erfordert eine Neuverhandlung von Agency in diesen Kontexten.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Unsichtbarkeit der Interaktion ist eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit. Wo findet die Interaktion statt? Wer sind die Interaktionspartner*innen? Wo und wie wird die Interaktion gespeichert? Wer hat Zugriff auf die Interaktion? All diese Fragen sind im Kontext politischer, gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen von Bedeutung und daher nicht nur für die Forschung sondern auch für die konkreten Fragen des Miteinanderseins entscheidend.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Medien-, Sprach-, Kulturwissenschaftler*innen. Aber auch: Politiker*innen, Gamer*innen, Menschen, die Sprachassistenz nutzen, Menschen, die einer Online-Community angehören, Menschen, die in Zoom-Meetings sitzen, die online einkaufen, die Fitness-Apps nutzen, die Cookies akzeptieren. Kurzum: Das Buch betrifft uns alle.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Un/reale Interaktionsräume sind alltägliche Austauschorte, die oft unbemerkt bleiben, aber unser Leben nachhaltig prägen.

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