Höftberger

Religiöse Tradition in Bewegung

Zur Hermeneutik des Zweiten Vatikanischen Konzils im jüdisch-christlichen Dialog

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2023

392 S. 2 s/w-Abbildungen.

transcript. ISBN 978-3-8394-6637-7

Das Werk ist Teil der Reihe: Religionswissenschaft

Produktbeschreibung

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Ob in medialen oder kirchenpolitischen Diskussionen, oft wird ›Tradition‹ herangezogen, um politische oder theologische Standpunkte zu legitimieren. Was mit diesem Konzept aufgerufen wird, bleibt häufig unklar. Religiöse Traditionen gelten meist als unbeweglich. Am Verhältnis von Christentum und Judentum wird besonders deutlich, dass diese durchaus in Bewegung sind – eine wichtige Beobachtung angesichts immer wieder auftauchender fundamentalistischer Tendenzen von religiösen Gruppierungen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Schwierige an der Analyse von Traditionen ist, dass wir immer schon mittendrin stecken. Kulturwissenschaftliche und philosophisch-dekonstruktive Theorien können helfen, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Vielschichtigkeit religiöser Traditionen offenzulegen. Der jüdisch-christliche Dialog gibt dafür spannende Anregungen. Interreligiöser Dialog wird oft als Spezialthema gesehen, dabei können Wissenschaft und Gesellschaft daraus viel lernen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Anwendung kulturwissenschaftlicher Theorien in der Theologie nimmt seit einigen Jahren zu. Meine Forschungen knüpfen daher an ein wachsendes Interesse an interdisziplinärer Auseinandersetzung an. Problemfelder wie ein wieder ansteigender Antisemitismus und religiöse Konflikte benötigen eine wissenschaftliche Reflexion von Glaubenserfahrungen. Ein dialogsensibler Blick auf religiöse Traditionen, den das Buch eröffnet, stellt eine wichtige Ergänzung in diesen Diskursen dar.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ganz ehrlich: Mit allen, die es gelesen haben - und jenen, die sich eine Lektüre nicht vorstellen können, mit Menschen unterschiedlicher religiöser und nichtreligiöser weltanschaulicher Überzeugungen, mit Personen, die sich in verschiedener Weise mit einer Religion identifizieren, die sich als agnostisch oder areligiös verstehen. Gerade wenn wir über die Bewegung religiöser Traditionen sprechen, erweitert jede Perspektive den eigenen Horizont.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine Einladung, neu – dialogsensibel – auf religiöse Tradition(en) zu schauen und dadurch Gewohntes, Machtprozesse und eingefahrene Denkmuster zu überwinden.

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